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DAS JAHRHUNDERT DER KRISEN


KRISEN IN/FÜR EUROPA


Die Entwicklung der Krisen in den ersten zwanzig Jahren des Jahrhunderts ist verhängnisvoll. Eine ständige Abfolge von Krisen versetzt uns in einen Dauerkrisenmodus. Diesen Dauerkrisenmodus nutzen einige Regierungen zur Unterdrückung von Freiheits-, Grund- und Menschenrechte ihrer Bürger und zur Durchsetzung nationalistischer, populistischer oder autoritärer Ziele.

 

 

Es wäre Verschwörungstheorie, wenn man nun behaupten würde, diese Regierungen hätten die Krisen bewusst herbeigeführt oder auch nur begünstigt. Nein, die Auslöser der Krisen sind ohne jedes Verschulden oder Mitwirken irgendwelcher politischen Akteure entstanden. Das traue ich, in vielerlei Hinsicht, keinem einzigen Populisten (und Co.) zu. Aber sie haben, mit mehr oder weniger feinem politischen Instinkt, erkannt, dass sich Krisen gut nutzen lassen. Die Kunst besteht aber darin, aus einem mehr oder weniger spektakulären Anlass eine Krise zu erzeugen. Die Tragödie ist, dass es schon ausreicht, wenn ein Populist (o.ä.) eine Situation zur Krise stilisiert. Alle anderen Regierungen springen dann auf den Zug auf, bzw. werden, wenn sie nicht „freiwillig“ mitfahren, von den Antidemokraten in ihren Ländern dazu gezwungen. Dies geschieht, fast immer, indem diese Politiker dem Volk, dem sogenannten Mainstream, Angst machen.

 

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KRISEN: DIE STUNDE DER POPULISTEN
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